Sie gilt längst nicht mehr als Geheimtipp und ist für viele das Allroundmittel schlechthin: Die Pferdesalbe, auch bekannt als Pferdebalsam.

Ursprünglich für die Anwendung bei Pferden entwickelt, gilt die Pferdesalbe mit ihren pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Rosmarin, Kampfer, Arnika oder auch Fenchel und Ingweröl als passendes Mitte bei Unpässlichkeiten aller Art.

So wird sie beispielsweise sehr gerne bei Zerrungen, Schwellungen, Verspannungen oder auch zur Behandlung von blauen Flecken eingesetzt. Auch bei Rheumaerkrankungen oder Gicht wird ihr eine lindernde Wirkung zugeschrieben. Die Hersteller empfehlen teilweise den Einsatz ihrer Produkte auch beim Tier. Hier gilt natürlich dasselbe wie beim Menschen: Stets prüfen, ob die Salbe oder das Balsam wirklich für Pferd, Hund oder Katze geeignet sind.

Bei der Auswahl, und damit vor dem Kauf, eines geeigneten Produktes, sollten Sie sich gut informieren, welche Salbe am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Die untenstehenden drei Pferdesalben erhalten allesamt sehr gute Rezensionen - vielleicht ist ja eine Passende für Sie dabei!

Die 3 best bewerteten Pferdesalben

LEOVET Apothekers Pferdesalbe
[Bild LEOVET Apothekers Pferdesalbe Dose / Spender]

4.6 von 5 Sternen
bei 63 Kundenmeinungen

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Dose / Spender
Inhalt jeweils
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Kräuterhof Pferdebalsam
[Bild Kräuterhof Pferdebalsam Dose]

4.4 von 5 Sternen
bei 334 Kundenmeinungen

VPE
Dose
Inhalt
500 ml
Konsistenz
Gel/gelartig
gegen Schmerzen
wärmend
extra stark
bei Amazon
8,99€ (ab 4,49€)
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Eimermachers Pferdesalbe
[Bild Eimermachers Pferdesalbe Tube / Dose / Spender]

4.3 von 5 Sternen
bei 90 Kundenmeinungen

VPE
Tube / Dose / Spender
Inhalt jeweils
200 / 500 / 1000 ml
Konsistenz
Gel/gelartig
gegen Schmerzen
kühlt und entspannt
Test
dermatest® sehr gut
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Die Pferdesalbe

Über 30 Jahre nach der Erfindung des Präparats ist die runde Dose mit dem Pferdemotiv aus vielen Hausapotheken nicht mehr wegzudenken. Die Salbe auf rein pflanzlicher Basis hat sich bei so manchen etabliert – und das ganz ohne wissenschaftliche Studien, die eine Heilwirkung nachweisen können. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem von vielen geschätzten Pferdebalsam? Kann die Pferdesalbe halten, was begeisterte Nutzer berichten und die Hersteller versprechen?

Was dem Pferd gut tut...

Die erste Pferdesalbe entwickelte der Reiter und Apotheker Dr. Ulf Jacoby im Jahr 1982 [1]. Ursprünglich war die Salbe lediglich für die Gelenke der Pferde gedacht. So kommt auch die Bezeichnung „Pferdesalbe“ zustande. Insbesondere vor und nach Wettkämpfen sollte das Arzneimittel die stark belasteten Gelenke der Sportpferde schützen und heilen. Denn vor allem Pferde, die zum Springreiten an den Start gehen, belasten ihre Gelenke, beispielsweise die Knie, übernatürlich stark. Weitere Versuche führten Dr. Jacoby schließlich zu der entscheidenden Erkenntnis, dass das Präparat nicht nur dem Pferd sondern gleichermaßen auch dem Menschen hilft. Seit 2004 wird die „Apothekers Original Pferdesalbe Gold“ – das Produkt des Erfinders – in deutschen Apotheken offiziell vertrieben.

Woher kommt der Name Pferdesalbe?

Der Name hat bisweilen zu dem Irrglauben geführt, Pferdesalbe würde aus Pferden hergestellt. Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit, sondern die Salbe wurde zunächst speziell für das Pferd entwickelt. Besonders bei Sport- und Leistungspferden kam sie häufig zum Einsatz und was für Leistungspferde gut ist, kann doch auch für Leistungssportler nicht schlecht sein oder? In diesem Fall stimmt es tatsächlich. Anfangs sind die Leute aufgrund fehlender Untersuchungen noch vor dem Gebrauch der Pferdesalbe zurückgeschreckt. Doch inzwischen schwören nicht nur Reiter und andere Sportler auf die Pferdesalbe, sondern sie darf auch in vielen Privathaushalten nicht mehr fehlen.

Die Wirkung

Arnika, Menthol, Kampfer und Rosmarin – das sind die vier Wirkstoffe der Pferdesalbe. Sie sind der Grund, warum sich das Gel gleich nach dem Auftragen angenehm anfühlt. Während Arnika schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt, kühlt Menthol die Haut. Gleichzeitig regen Kampfer und Rosmarin die Durchblutung an, sodass die betroffene Stelle erwärmt wird. Durch das vermeintlich Paradoxe, die Kalt-Warm-Wirkung, sollen Schmerzen geheilt und Verletzungen wie Muskelkater und Zerrungen vorgebeugt werden.

Noch einmal anders erklärt: Trägt man das Gel nach extremer Beanspruchung der Gelenke, wie es beispielsweise beim Sport der Fall ist, auf, wird die betroffene Stelle zunächst gekühlt. Durch die kühlenden Inhaltsstoffe der Pferdesalbe wird der betroffenen Stelle die Wärme regelrecht entzogen und Schwellungen können zurückgehen. Auf diese Weise wird das Gewebe entlastet und kann sich entspannen. Nach dem Kühleffekt, der aufhört wenn das Menthol und die ätherischen öle verdunsten, erzeugen Kampfer und Rosmarin auf der angewendeten Stelle Wärme. Beim Betasten der mit dem Gel eingeriebenen Körperstelle ist diese starke Wärmeentwicklung deutlich spürbar. Durch die erzeugte Wärme können auch tiefsitzende Verspannungen der Muskeln gelöst und Schmerzen gelindert werden.

Einsatzgebiete der Pferdesalbe

Befragt man Anwender der Salbe zum Produkt wird schnell klar: Die Pferdesalbe wird zum Alleskönner erklärt und ist vielseitig einsetzbar. Es dominiert die Meinung: „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anwenden.“ Bei Knie- oder Schulterschmerzen, Muskelkater, Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen, blauen Flecken und selbst bei müden und schweren Beinen soll sie schon geholfen haben. Deshalb greifen viele Menschen gern auf die Salbe zurück, verwenden sie großzügig und bei den unterschiedlichsten Verletzungen.

Egal ob Spitzensportler, Reiter, Amateurfußballer oder Menschen mit altersbedingten Schmerzen - sie alle schwören auf das Produkt. Doch nicht nur nach der extremen Beanspruchung des Körpers oder aufgrund von Schmerzen wird die Pferdesalbe empfohlen. Viele Sportler, beispielsweise Fußballspieler, wollen in kalten Wintertagen nicht auf das Gel verzichten. Sie reiben sich präventiv die Salbe vor der sportlichen Betätigung auf Waden, Oberschenkel und Leistenbereich, um Zerrungen bei den geringen Temperaturen entgegenzuwirken. Somit soll das Verletzungsrisiko reduziert werden. Die Pferdesalbe kann also eingesetzt werden, um bereits entstandene Verletzungen zu heilen oder den Körper präventiv davor zu schützen.

Zum Teil schwören auch Menschen mit rheumatischen Erkrankungen oder Gicht auf die helfende Wirkung der Pferdesalbe. Die Gelenkschmerzen sollen sich dadurch merklich verbessert haben. Sie eignet sich für die Anwendung am nahezu ganzen Körper: von geschwollenen Füßen, über Rückenschmerzen, bis hin zu Sehnenschmerzen in den Armen können viele Beschwerden mithilfe der Pferdesalbe gelindert werden.

Darüber hinaus ist die Pferdesalbe nicht nur für Pferd und Mensch, sondern auch Hunde, Katzen und andere Tiere geeignet, wie die Hersteller betonen.

Art der Anwendung

Die Anwendung selbst ist sehr simpel und angenehm: Man massiert die Salbe auf die betroffene Muskelstelle ein und kann regelrecht spüren, wie schnell das Gel einzieht. Auf offene Wunden darf das Produkt aber auf keinen Fall aufgetragen werden! Falls die Salbe in Kontakt mit den Augen gerät, kann es zu starken Reizungen kommen – aus diesem Grund: Nach dem Auftragen gründlich die Hände waschen!

Wirkungsdauer

Die Pferdesalbe wirkt in der Regel sehr schnell. Die kühlende Wirkung macht sich gleich nach dem Einreiben bemerkbar und langsam entfaltet sich dann die Zweiphasenwirkung. Wie lange die Schmerzlinderung dann anhält, hängt stark von der Art der Beschwerde ab. Unter Umständen genügt bereits ein einmaliges Auftragen. Kehrt der Schmerz zurück, kann der Balsam nach Bedarf aber auch mehrmals täglich aufgetragen werden. Eine dauerhafte Nutzung ist ohne einen tatsächlichen regelmäßigen Bedarf nicht zu empfehlen. Zwar sind dadurch bisher keine erwiesenen Schäden entstanden, allerdings erzielt es auch genauso wenig einen bekannten Nutzen.

Spezialität: Erst kühl, dann warm

Die Wirkung der Pferdesalbe entfaltet sich in zwei Phasen. Zunächst wird die entsprechende Stelle durch das Menthol gekühlt. Gleichzeitig regen Kampfer und Rosmarin die Durchblutung an, was später zu einer Erwärmung führt. In der Regel macht genau diese Zweiphasenwirkung die schmerzlindernde Wirkung der Salbe aus.

Trotzdem gibt es auch spezielle Pferdesalben, die einen besonders kühlenden oder alternativ besonders wärmenden Effekt haben. Die kühlende Wirkung ist besonders angenehm bei geschwollenen Armen und Beinen, wie sie beispielsweise im Sommer oder während der Schwangerschaft auftreten. Sie hat auch eine beruhigende Wirkung auf die Haut. Die wärmende Salbe dagegen entspannt Muskeln und Sehnen nach dem Sport oder schwerer körperlicher Betätigung. Wird die Salbe früh genug aufgetragen, kann einem Muskelkater so vorgebeugt werden.

Was sollte man beachten?

Die Anwendung der Pferdesalbe ist denkbar einfach. Sie darf allerdings nicht in Kontakt mit offenen Wunden oder den Augen kommen. Um sicherzustellen, dass die Salbe nicht doch unerwünschter Weise an die empfindlichen Schleimhäute gerät, sollten die Hände nach dem Einmassieren gewaschen werden. Dafür genügt meist warmes Wasser, da sich die Salbe gut abspülen lässt.

Grundsätzlich sind bisher auch keine Nebenwirkungen der Pferdesalbe bekannt. Im Zweifelsfall sollte sie zunächst an einer kleinen Hautstelle aufgetragen und getestet werden. Dieses Vorgehen empfiehlt sich besonders vor der ersten Anwendung auf empfindlicher Haut. Viel wahrscheinlicher als das Eintreten von Nebenwirkungen ist es aber, dass die Salbe Sie mit ihrer schnellen Wirkung überrascht.

Anwendung bei Tieren

Die Frage, ob Pferdesalbe auch bei Tieren angewandt werden kann, ist fast schon ironisch, wenn man bedenkt, dass sie ursprünglich für das Pferd entwickelt wurde. Trotzdem ist es eine häufig gestellte und soll an dieser Stelle daher kurz beantwortet werden: selbstverständlich findet Pferdesalbe auch heute noch Einsatz bei Pferden. Tatsächlich wird heute sogar zwischen speziellen Produkten fürs Pferd und für den Menschen unterschieden. Auch bei der Salbe fürs Pferd gibt es ausschließlich kühlende und ausschließlich wärmende Varianten. Unterhalb des Knies sollten die Pferdebeine nicht gewärmt werden, stattdessen sollte die Pferdesalben dort angewandt werden, wo das Pferd Muskeln hat und der Balsam seine helfende Wirkung entfalten kann.

Einige Leute verwenden Pferdesalbe auch dafür, ihren Haustieren zu helfen. Dabei ist aber Vorsicht geboten! Vorher sollte man sich zunächst gut informieren, ob die Salbe dem Tier nicht schadet, und dies im Zweifelsfall mit dem Tierarzt absprechen. Besondere Vorsicht ist auch gerade an Stellen geboten, an denen das Tier sich häufig ableckt. Um zu verhindern, dass die Salbe an die empfindlichen Schleimhäute des Tieres gerät, sollte die entsprechende Stelle nach Einmassieren der Salbe mit einem Verband abgedeckt werden. Gerade bei langem Fell ist es wichtig, dass die Salbe tatsächlich auf der Haut aufgetragen und nicht nur im Fell verteilt wird, damit sie helfen kann. Ein Vorteil der Pferdesalbe ist es dabei auch, dass sie das Fell häufig nicht so stark verklebt wie andere Salben.

Typischer Geruch

Die Pferdesalbe wird vorrangig aus Kräutern hergestellt und Kräuter haben oft einen sehr eigenen Duft. Viele Leute schreckt dies davon ab, die Salbe zu verwenden. Tatsächlich ist der Geruch nach Menthol im ersten Moment sehr stark. In der Regel verfliegt dieser aber genauso schnell, wie die Creme einzieht. Daher kann man sie getrost auch tagsüber verwenden, ohne befürchten zu müssen, dass die Creme Fettspuren auf der Kleidung hinterlässt oder man unangenehm riecht. Bei Zweifeln sollte man sich vor Augen halten: der Duft verfliegt, aber die beruhigende Wirkung bleibt.

Inhaltsstoffe

Heute wird die Pferdesalbe meist ausschließlich aus Pflanzenstoffen hergestellt. In früheren Zusammensetzungen kamen jedoch häufig auch die folgenden Zusätze vor:

  • Isopropyl Alkohol
  • Carbomer
  • Linalool
  • Limonene
  • CI 42051
Der letztgenannte Stoff, CI 42051, ist auch unter dem Namen "Patentblau" bekannt und hat ursprünglich für eine blaue Färbung des Balsam gesorgt. Achten Sie beim Kauf Ihrer Pferdesalbe darauf, dass möglichst nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind und weitestgehend auf chemische Zusätze verzichtet wurde.

Haltbarkeit und Lagerung

Pferdesalbe wird häufig in großen Packungen verkauft. Bei denen können Sie ohne Bedenken zuschlagen, denn es besteht keine Notwendigkeit, die Pferdesalbe sofort aufzubrauchen. In der Regel hat sie kein Mindesthaltbarkeitsdatum und kann daher in großen Mengen gekauft werden. Das hat den Vorteil, dass Sie immer welche im Haus haben, wenn gerade welche benötigt wird. Denn wenn der Muskelkater schon da ist, hat man sicherlich kaum Lust, sich zur nächsten Apotheke oder dem Drogemarkt zu quälen, um die helfende Salbe zu kaufen. Um die Konsistenz des Balsam zu erhalten, sollte sie trocken und kühl gelagert werden. Raumtemperatur ist dafür normalerweise ausreichend und dass die Dose immer gut verschlossen werden sollte, versteht sich wahrscheinlich von selbst.

Bezugsquellen

Mittlerweile wird Pferdesalbe in Apotheken, Drogeriemärkten und auch im Internet angeboten. Die rein pflanzliche Salbe ist nicht verschreibungspflichtig und ist schon ab fünf Euro erhältlich. Wer sich für den Kauf einer Pferdesalbe interessiert, sollte sich aber zunächst über die Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts informieren. Denn je nach Hersteller unterscheiden sich diese voneinander – auch wenn es sich nur um geringe Unterschiede handelt, wie repräsentative Vergleiche von Pferdesalben beweisen.

Arnika, Menthol, Kampfer und Rosmarin zählen zu den grundlegenden Inhaltsstoffen des Arzneimittels und sollten in jeder Pferdesalbe erhalten sein. Denn die so genannten „Pferdesalben“ haben ihre einerseits kühlende und andererseits wärmende Wirkung gemeinsam. Wer auf den Kühleffekt des Gels verzichten will, für den haben Hersteller bereits erste wärmende Pferdesalben entworfen.

Darüber hinaus verwenden einzelne Hersteller für ihr Produkt Thymian, Rosskastanie, Wacholder, Fichtennadeln oder weitere ätherische öle. Auf diese Weise können sie den Duft und die Konsistenz der Salbe oder des Balsams verändern.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Preise für Pferdesalbe variieren zum Teil sehr stark, weshalb sich ein Vergleich lohnen kann. Natürlich ist der Preis auch abhängig von der Verpackungsgröße. Eine größere Packung zu wählen, kann sich auch in diesem Zusammenhang lohnen, da der Preis im Vergleich zur Menge dann meistens sinkt. Trotzdem sollte der Preis nicht der einzige entscheidende Faktor bei der Kaufentscheidung sein. Zuerst sollte überlegt werden, welche Art der Pferdesalbe überhaupt benötigt wird. Eine fürs Tier oder eine für die Anwendung am Menschen? Eine wärmende Salbe oder ein Balsam mit kühlendem Effekt? Oder doch lieber der Klassiker mit der Zweiphasenwirkung? Sobald diese Fragen geklärt sind, können passende Produkte angeschaut werden. Bestenfalls lässt man sich bei der Kaufentscheidung dann von Aspekten wie der Qualität und Quantität der Zutaten beeinflussen. Denn wenn man sich wirklich etwas Gutes tun will, kann es sich lohnen, lieber zwei oder drei Euro mehr anzulegen und dafür ein wirklich positives Ergebnis zu erzielen. Ihre beanspruchten Muskeln und Sehnen werden es Ihnen danken!

Wirkt sie? Oder wirkt sie nicht?

Weil es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die eine nachhaltige und beschleunigte Heilwirkung dokumentieren, ist das rein pflanzliche Produkt häufig umstritten. Blendet man den Verstand aus und hört auf sein Bauchgefühl merkt man allerdings schnell: Die Salbe fühlt sich auf der Haut angenehm an und scheint dem Körper gut zu tun. Die wärmende, kühlende und schmerzstillende Wirkung des Gels ist nicht zu verleugnen. Ob sie allerdings heilend wirkt, ist eine andere Frage.

Im Gegensatz zu dem kritischen Standpunkt vieler Wissenschaftler stehen die Meinungen begeisterter Anwender, die auf die Wirkung der Salbe regelrecht schwören. Sie betiteln das Gel als „Heilmittel aus Kindheitstagen“. Vor allem loben sie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn es dem Betroffenen wirklich hilft, scheint der Preis gerechtfertigt. Im Fall der Pferdesalbe scheinen die eigenen Erfahrungen und die der Mitmenschen die Anwender zu überzeugen. über eine mangelnde wissenschaftliche Studie zur Heilwirkung des Gels können viele Menschen hinwegsehen. Sie vertrauen auf ihr Gefühl, glauben an die Wirkung und allein deswegen kann es Geist und Körper oft schon besser gehen.

Quellen

[1] Dr. Jacoby zur Geschichte der Pferdesalbe

Inhaltsverzeichnis
  1. Die 3 best bewerteten Pferdesalben
  2. Die Pferdesalbe
  3. Was dem Pferd gut tut...
  4. Woher kommt der Name Pferdesalbe?
  5. Die Wirkung
  6. Einsatzgebiete der Pferdesalbe
  7. Art der Anwendung
  8. Wirkungsdauer
  9. Spezialität: Erst kühl, dann warm
  10. Was sollte man beachten?
  11. Anwendung bei Tieren
  12. Typischer Geruch
  13. Inhaltsstoffe
  14. Haltbarkeit und Lagerung
  15. Bezugsquellen
  16. Preis-Leistungs-Verhältnis
  17. Wirkt sie? Oder wirkt sie nicht?